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Ob für den nächsten Urlaub, einen Tagesausflug oder den Tierarztbesuch: Autofahren mit Hund gehört für viele Hundehalter zum klassischen Alltag. Doch während für uns Menschen Autofahren selbstverständlich ist, kann es für unsere Fellnasen ganz schön aufregend oder sogar beängstigend sein. Mit der richtigen Vorbereitung, Geduld und einem sicheren Platz im Auto wird jede Fahrt angenehmer – für Dich und Deinen Hund.

1. Sicherheit geht vor – So reist Dein Hund richtig im Auto
Die Straßenverkehrsordnung (StVO) in Deutschland stuft Hunde als „Ladung“ ein, die gesichert werden muss. Aber abgesehen vom Gesetz steht natürlich die Sicherheit Deines Hundes ganz klar im Vordergrund. Unzureichend gesicherte Hunde können bei einem Unfall zu einem lebensgefährlichen Risiko werden – für sich selbst und für alle Mitfahrer in Deinem Auto.
Diese Transportmöglichkeiten bieten sich an:
• Transportbox: Besonders sicher und ideal für kleinere bis mittelgroße Hunde. Die Box sollte stabil sein, gut belüftet und rutschfest im Kofferraum stehen (am besten quer zur Fahrtrichtung).
• Sicherheitsgurt mit Geschirr: Für Hunde, die auf der Rückbank mitfahren. Verwende bitte nie das Halsband zum Anschnallen! Nur ein spezielles Sicherheitsgeschirr verhindert Verletzungen bei einer Vollbremsung.
• Trenngitter oder Netz im Kofferraum: Für größere Hunde. Achte darauf, dass dein Hund ausreichend Platz hat und nicht herumrutschen kann.
2. Vorbereitung ist alles – So gewöhnst Du Deinen Hund an das Autofahren
Nicht jeder Hund ist von Anfang an ein begeisterter Beifahrer. Mit Geduld und positivem Training kannst Du aber fast jeden Hund an das Autofahren gewöhnen:
• Langsam heranführen: Beginne mit kurzen Sitzungen im geparkten Auto. Lass Deinen Hund schnuppern, gib ihm Leckerlis und gewöhne ihn in kleinen Schritten an das neue Umfeld.
• Kurze Fahrten einbauen: Fahre zunächst nur kurze Strecken, z. B. zur Lieblings-Gassirunde. So verbindet Dein Hund die Autofahrt mit etwas sehr Positivem.
• Keine negativen Verknüpfungen: Vermeide es, ausschließlich zum Tierarzt zu fahren. Sonst wird das Auto sehr schnell mit purem Stress assoziiert.
• Ruhige Umgebung schaffen: Kein lautes Radio, kein hektisches Verhalten. Ruhiges Fahren wirkt sich auch auf Deinen Hund beruhigend aus.
3. Das gehört ins Reisegepäck für eine entspannte Autofahrt mit Deiner Fellnase
Eine gute Vorbereitung hilft, die Autofahrt für Dich und Deinen Hund angenehm zu gestalten. Das solltest du bei längeren Fahrten dabeihaben.
• Wasser und Napf: Besonders im Sommer ist regelmäßiges Trinken absolut wichtig.
• Futter oder Leckerlis: Für kleine Zwischenmahlzeiten oder zur Beruhigung.
• Decke oder Lieblingsspielzeug: Vertraute Gerüche geben Deinem Liebling Sicherheit.
• Kotbeutel: Für Pausen unterwegs.
• Handtücher oder Unterlagen: Falls Deinem Hund übel werden sollte oder er nass ins Auto einsteigt.
• Impfpass & Versicherungsdaten (bei Urlaubsfahrten): Vor allem bei Fahrten ins Ausland unerlässlich.
• Erste-Hilfe-Set für Hunde.
• Sonnenschutz fürs Auto: Sonnenschutzblenden an den Fenstern oder eine Kühlmatte im Sommer schützen vor Überhitzung.

4. Pausen nicht vergessen
Hunde brauchen auf längeren Fahrten regelmäßige Pausen. Idealerweise etwa alle 2–3 Stunden. Nutze die Stopps zum Gassigehen, Trinken und zum Beine vertreten. Leine Deinen Hund unbedingt an, sobald Ihr das Auto verlasst– auch auf Rastplätzen kann es zu sehr gefährlichen Situationen kommen.
5. Hitze kann lebensgefährlich sein
Ein ganz wichtiger Punkt zum Schluss: Lass Deine Fellnase niemals alleine im Auto, besonders nicht bei warmen Temperaturen. Schon bei 20 °C Außentemperatur kann das Auto sich binnen weniger Minuten auf über 40 °C aufheizen – es droht absolute Lebensgefahr für Deinen Liebling!

Fazit
Autofahren mit Hund ist mit etwas Übung, Planung und Rücksichtnahme absolut machbar – und kann sogar beiden Spaß machen. Indem Du auf die Sicherheit, das Wohlbefinden und die Routinen Deiner Fellnase achtest, wird jede Fahrt zu einer stressfreien Angelegenheit für Dich und Deinen tierischen Mitfahrer.
